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| Irrer Ex-Senator Roger Kusch meldet Zitat: Meine Tötungsmaschine ist einsatzbereit Ex-Justizsenator Dr. Roger Kusch (53) macht Ernst mit der Sterbehilfe. Der Tötungsautomat, den er im September erstmals öffentlich präsentierte, sei technisch weiterentwickelt worden und jetzt einsatzbereit! Auch die für eine tödliche Injektion benötigten Substanzen stehen nach Angaben von Kusch zur Verfügung. Ärztliche Begleitung sei sichergestellt. Morgen will er auf einer Pressekonferenz seines Vereins „Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e. V.“ die Funktionsweise der Tötungsmaschine zeigen, nähere Einzelheiten für ihren Einsatz erläutern. Kusch will mit seinem Tötungsautomaten das gesetzliche Verbot der aktiven Sterbehilfe umgehen. Er will sie unheilbar kranken und schwer leidenden Menschen leihen. Sie sollen sich mit der Maschine selbst eine tödliche Injektion mit Kaliumchlorid setzen, um ihr Leiden zu beenden. Mit der selben Substanz werden in den USA Hinrichtungen durchgeführt. Für Kusch ist Sterbehilfe „ein Akt christlicher Nächstenliebe“. Politiker aller Parteien verurteilten Kuschs Plan als „irre und zynisch“. Kuschs Tötungsmaschine ist eine simple Konstruktion. Der Sterbewillige wird mit einer Spritze intravenös verbunden. In der Spritze ist das tödliche Gift. Drückt der Sterbewillige einen Knopf, wird es injiziert. Der Tod tritt nach wenigen Sekunden ein. Die Sterbehilfe war schon im Wahlkampf Kuschs Thema Nummer 1, mit dem er als Spitzenkandidat seiner Partei „HeimatHamburg“ in die Bürgerschaft wollte. Nach seiner kläglichen Wahlniederlage (0,5 Prozent) und dem Rückzug aus der Politik hat er sich jetzt als Rechtsanwalt niedergelassen.
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