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7 tote Frauen nach Einnahme von „Yasmin“-Anti-Baby-Pillen

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Seit 2001 sind in Deutschland sieben Frauen nach der Einnahme einer Anti-Baby Pille der Produktreihe Yasmin (Bayer) gestorben. Aus anderen, einst gesunden jungen Frauen, sind lebenslange Pflegefälle geworden, berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ).
Die Pillen stehen laut SZ im Verdacht, Blutgerinnsel (Thrombosen) auszulösen – das sind Blutpfropfen, die mit dem Blutstrom durch das Herz in die Lungenarterien schwimmen und die Lunge verstopfen können (Lungenembolie). Der Patient kollabiert, das Herz bleibt stehen, er stirbt.

So geschehen bei drei Frauen im Jahr 2001, die die Pillen Aida und Petibelle genommen hatten. Später kamen vier weitere Todefälle hinzu.
Aida und Petibelle sind Produkte der Bayer-Tochter Jenapharm, die ähnliche Wirkstoffe beinhalten (u.a. das neue Hormon Drospirenon) wie die ebenfalls in die Kritik geratenen Anti-Baby-Pillen Yasminelle, Yasmin und Yaz der Firma Bayer.
Laut Süddeutscher Zeitung wurden für alle fünf Bayer-Pillen zwischen der Markteinführung im Jahr 2000 und den ersten Todesfällen 2001 schon rund 130 Fälle von schweren Nebenwirkungen gemeldet.
Wissenschaftlich lässt sich im Nachhinein zwar nicht nachweisen, dass die Anti-Baby-Pille den Tod der jungen Frauen verursacht hat. Allerdings stützt diese Annahme eine dänische und niederländische Studie.
Demnach haben Frauen, die eine Pille wie Yasmin einnehmen, ein doppelt so hohes Risiko, ein Blutgerinnsel zu entwickeln, als Frauen, die Anti-Baby-Pillen der älteren Generation (mit dem Hormon Levonorgestrel) benutzen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt British Medical Journal.
Wie die Süddeutsche Zeitung weiter schreibt, gibt es aber nicht nur in Deutschland solche Fälle: 2002 starb eine 17-jährige Holländerin nach Einnahme von Yasmin an einer Lungenembolie, 2007 wurde eine 16-jährige Schweizerin wegen Yasmin zum Pflegefall und im September 2009 starb eine 21-jährige Schweizerin, die mit Yaz verhütete. Auch aus den USA werden Problemfälle gemeldet.

Quelle: Bild.de
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