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| Zitat: US-Studie mit Homosexuellen 25 Millionen Tote, 40 Millionen Infizierte – das HI-Virus gehört zu den schlimmsten gesundheitlichen Katastrophen der Neuzeit. In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut rund 63 500 Menschen von HIV oder Aids betroffen, 3000 von ihnen infizierten sich dieses Jahr. Eine neue Pille aus den USA soll jetzt immun gegen das Virus machen. Täglich eingenommen soll sie den gleichen Schutz wie ein Kondom bieten. Das Anti-Aids-Pillen-Konzept nennt sich „Präexpositionsprophylaxe (PrEP)“. Das heißt nichts anderes, als dass die Pille eine vorbeugende Maßnahme ist – also nur bei Menschen hilft, die noch nicht infiziert sind. Diese müssen die Pille täglich einnehmen, um gegen Aids immun zu werden. Wie wirkt die Pille? Die Pille macht es dem Virus unmöglich, sich in den Körperzellen festzusetzen und sich von dort aus zu vermehren. Ohne die schützende Zelle ist das Virus angreifbar, und das Immunsystem des Körpers kann es attackieren. Ein großer Nachteil sind allerdings die Nebenwirkungen: Die Anti-Aids-Pille stört den Fettstoffwechsel, erhöht die Blutfettwerte und verstärkt das Herzinfarktrisiko. Laut US-Ärzten können sogar die Nieren und die Leber versagen. Derzeit werden die Pillen in einer groß angelegten Studie an hochgefährdeten Patienten getestet: homosexuellen Männern und Prostituierten, die ungeschützten Sex haben, und Drogensüchtigen. Sie bekommen täglich vom US-Aids-Mediziner Marcus Conant ihre Dosis, erste Ergebnisse sollen Mitte nächsten Jahres vorliegen. Seine Hoffnung: Dass sich die Probanden trotz ihres risikoreichen Verhaltens bis nächstes Jahr nicht mit HIV infiziert haben. Lieber wäre es mir wenn man den durchbruch gegen Krebs schaffen würde ..
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