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Rache für Abschaltung von kino.to

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Computerfreaks legen Onlinejäger-Portal lahm

DIE RACHE DER NERDS*!


  Spoiler!  
Wenige Stunden, nachdem die Polizei in Leipzig das größte deutschsprachige illegale Filmportal „kino.to“ (4 Mio Nutzer täglich) gesprengt hatte, legten Computerfreaks die Homepage der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberechtsverletzungen (GVU) lahm.

Denn die GVU hatte „kino.to“-Betreiber Dirk B. aus Leipzig im April angezeigt!

Seither ermittelte die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft. Mittwoch, 9 Uhr, stürmten 250 Polizisten, Steuerfahnder und 17 Datenspezialisten 20 Wohnungen und Büros von „kino.to“. In Leipzig wurden Portal-Chef Dirk B. und drei Komplizen verhaftet. Acht weitere Verdächtige wurden in Berlin, Hamburg oder Nürnberg festgenommen.

Sogar auf Mallorca klickten Handschellen. Dort landete kurz vor 9 Uhr ein Flieger aus Leipzig. An Bord: Jerome E., Chef eines IT-Dienstleisters mit Hauptsitz in München. E. soll „kino.to" so genannte Streamhoster (spezielle Server) zur Verfügung gestellt haben. Auf solche Hoster hatte „kino.to“ Raubkopien von 30 000 Filmen (darunter die neuesten Kinohits) verlinkt.

Seit der Razzia ist die Seite „kino.to“ abgeschaltet. Die GVU hatte dies in einer Pressemitteilung auf ihre Homepage verkündet.

Und damit offenbar den Zorn der Online-Filmfreaks auf sich gezogen, die nun nicht mehr gratis Blockbuster gucken können!
Mittwochnachmittag war die Internetseite nicht mehr erreichbar. „Sie wurde durch einen so genannten DDoS-Angriff lahmgelegt", bestätigte GVU-Sprecherin Christine Ehlers. Bei einer DDoS-Attacke veranlasst ein Programm, dass ein Opfer (in dem Fall die GVU) von mehreren Rechnern zeitgleich mit einer Vielzahl fehlerhafter Datenpakete bombardiert wird.

Dem GVU-Server wurde also vorgegaukelt, dass unglaublich viele Computer zum gleichen Zeitpunkt auf die Seite zugreifen wollten. Bis Donnerstag, 8 Uhr, war er nicht erreichbar.


Irgendwie richtig so wie du mir so ich dir :harlol:

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