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Aue übernachtet an der Spitze 12.11.2010, 19:45 Uhr | sid, t-online.de, dpa ( dpa) Aufsteiger Erzgebirge Aue hat zum Auftakt des 12. Spieltags der 2. Bundesliga die Spitze von Bundesliga-Absteiger Hertha BSC übernommen. Um den vorläufigen Höhepunkt ihrer bisher so starken Saison zu erreichen, genügte den Auern in Karlsruhe ein 1:1 (0:1). Das beste Auswärtsteam der Liga kehrte von seiner siebten Partie in der Fremde bereits mit dem 12. Auswärtspunkt ins Erzgebirge zurück. Auch in Fürth gab es keinen Sieger. Die Neuauflage des Pokal-Derbys mit dem FC Augsburg endete nach 90 Minuten so wie die Begegnung am 26. Oktober: 1:1 (1:1). Fortuna Düsseldorf gelang der dritte Heimsieg nacheinander, und erneut zu Null: 3:0 (0:0) im Niederrhein-Derby gegen Oberhausen. Die nach sechs Spieltagen noch auf Rang drei platzierten Gäste warten seit nunmehr fünf Begegnungen auf ein Erfolgserlebnis und forcierten ihre vierte Niederlage in Serie mit zwei Gelb-Roten Karten. Fabian Hergesell (60.) und Marinko Miletic (79.) flogen vom Platz. Karlsruhe bringt Aue an den Rand der Niederlage Im Karlsruher Wildpark endete eine bis zum Schluss offene und spannende Auseinandersetzung vollzählig. Aues Top-Torschütze Marc Hensel (5.) sorgte mit seinem sechsten Saisontreffer für die Führung, KSC-Kapitän und -Routinier Alexander Iaschwili (67.) erzielte den Ausgleich für den KSC, der mit zehn Punkten als 16. weiter tief im Tabellenkeller steckt. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte KSC-Stürmer Simon Zoller, der in der 81. Minute den Pfosten traf. In Fürth gibt es wieder ein 1:1 gegen Augsburg In Fürth erlebten 6.200 Zuschauer in der Trolli-Arena beinahe eine Kopie der Pokal-Begegnung vom 26. Oktober. Auch die hatte nach 90 Minuten 1:1 gestanden. Die Hausherren begannen das Wiedersehen in der Liga trotz ihrer schwarzen Serie von drei Niederlagen nacheinander selbstbewusst und gingen durch einen feinen Alleingang des Ex-Braunschweigers Kingsley Onuegbu (13. Minute) früh in Front. Der Nigerianer hatte schon im Pokal den Torreigen eröffnet. Wie im Pokal trifft Rafael Augsburg kam erst kurz vor der Pause durch Nando Rafael zum glücklichen Ausgleich (44.). Rafaels Doppelpack in der Verlängerung im Pokal hatte den FCA damals auf die Siegerstraße befördert. Pech hatten die Gäste kurz nach dem 1:1, als ein regulärer Treffer von Torjäger Michael Thurk wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung fand. Nach dem Wechsel lieferten sich die Teams bei strömendem Regen weiter einen intensiven Kampf, am Ende mussten sich aber beide Mannschaften mit einem Punkt zufriedengeben. Düsseldorf arbeitet sich hinten heraus Im Westen stellte zeitgleich Fortuna Düsseldorf mit jetzt 12 Punkten als 14. den Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld her. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier feierte gegen Oberhausen ihren vierten Saisonsieg. Vor 20.100 Zuschauern in Düsseldorf waren Oliver Fink (48. Minute), Jens Langeneke (61./Foulelfmeter) und Sandor Torghelle (88.) für die Hausherren erfolgreich. RWO steht nur noch drei Plätze und zwei Punkte besser als die Fortuna. Quelle: sid, t-online.de, dpa
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Osnabrück hilft Zettel-Ewald 13.11.2010, 13:24 Uhr | t-online.de Ewald Lienen gibt jetzt bei Armina Bielefeld seine Anweisungen. ( dpa) Mit einem 2:1 im Nachbarschaftsduell gegen den VfL Osnabrück hat Arminen-Legende Ewald Lienen in Bielefeld am 12. Spieltag der 2. Bundesliga seine Mission Nicht-Abstieg nach Wunsch begonnen. Der erste Sieg nach sieben Begegnungen ohne Erfolg und der Entlassung Christian Zieges als Cheftrainer des DSC basierte jedoch auf zwei Eigentoren des starken Gegners. Tobias Nickenig (45.) und Niels Hansen (88.) hießen die Pechvögel des VfL. 2:1 endete auch die Parallelpartie in Frankfurt. Der gastgebende FSV feierte über Union Berlin seinen dritten Erfolg aus den letzten vier Begegnungen. Die Belohnung ist die vorläufige Rückkehr auf Rang fünf. Während der FSV seinen Doppeltorschützen Sascha Mölders feierte (1./62.), durfte sich in Bielefeld die Mannschaft auch bei ihrem Torhüter Dennis Eilhoff bedanken. Der 28-Jährige verschuldete nach einer Stunde an Sebastian Tyrala den Elfmeter, den er Sekunden später gegen Nicky Adler parierte. Und auch im Nachschuss scheiterte der Schütze der Osnabrücker Führung (35.) am heimischen Keeper. Das wäre das 2:1 für die Gäste gewesen. Union für Bemühungen nicht belohnt In Frankfurt bemühte sich Union Berlin bis zuletzt um den Ausgleich und seinen fünften Punkt auf fremdem Platz. Doch letztlich schaute für den Tabellen-13. nicht mehr heraus als das zwischenzeitliche 1:1 durch den Ex-Bremer John Jairo Mosquera in der zweiten Minute. Quelle: t-online.de
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Die Zebras lassen große Möglichkeit liegen 14.11.2010, 13:34 Uhr | t-online.de ( dpa) Der MSV Duisburg hat den Sprung an die Spitze der 2. Bundesliga verpasst. Die Zebras kamen am Tivoli gegen Alemannia Aachen nicht über ein Unentschieden hinaus. Das Spiel endete 2:2 (0:0). Nachdem die Partie über lange Zeit ereignisarm blieb, ging es ab der 64. Minute richtig rund. Marco Höger brachte seine Alemannia mit 1:0 in Führung, ehe zwei Minuten später Goran Sukalo per Foulelfmeter für den Ausgleich sorgte. Weitere 120 Sekunden später sah der Duisburger Bruno Soares wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit den roten Karton. Srdjan Baljak sorgte in der 71. Minute für die zwischenzeitliche Gästeführung, die jedoch in der 86. Minute durch Benjamin Auer egalisiert wurde. Möhlmanns Debüt geht in die Hose Das Debüt von Benno Möhlmann als Trainer des FC Ingolstadt ist missglückt. Die Bayern unterlagen im eigenen Stadion dem SC Paderborn mit 1:2 (0:1). Die Führung für die Gäste erzielte Markus Krösche vom Elfmeterpunkt nach acht Minuten. Der eingewechselte Sören Brandy machte in der 88. Minute den Sack zu. Der Anschlusstreffer zum 1:2 durch den ebenfallseingewechselten Stefan Leitl kam letztendlich zu spät. Das Spiel zwischen Energie Cottbus und 1860 München endete im Stadion der Freundschaft 0:0. Quelle: t-online.de
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Die Hertha ist zurück an der Tabellenspitze 15.11.2010, 21:15 Uhr | dpa Kollektiver Freudentaumel in der Hauptstadt: Hertha BSC macht den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga. ( imago) Hertha BSC grüßt nach dem 12. Spieltag wieder von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Das Duell der Erstliga-Absteiger mit dem VfL Bochum gewannen die Berliner mit 2:0 (1:0) und verteilten bei der Rückkehr von Ex-Trainer Friedhelm Funkel keine Geschenke. Pierre-Michel Lasogga (32./69. Minute) machte mit seinen beiden ersten Saisontreffern den neunten Saisonsieg der Berliner perfekt. Hertha führt die Tabelle nun mit 29 Punkten vor Erzgebirge Aue (27 Zähler) an. Die Gastgeber beherrschten vor 29.973 Zuschauern im Berliner Olympiastadion über weite Strecken die Partie. Durch frühes Stören ließen die Hausherren die Bochumer kein kontrolliertes Spiel aufziehen. Die Gäste liefen den spielfreudigen Berlinern meist nur hinterher. Erst in der zweiten Halbzeit steigerte sich der VfL, scheiterte aber immer wieder am Berliner Torhüter Marco Sejna. Youngster rechtfertigt Nominierung Nach einer Ecke unterlief der ansonsten fehlerfreie Bochumer Schlussmann Andreas Luthe den Ball, so dass Lasogga die Hertha-Führung per Kopf besorgen konnte. Zudem schloss der Hertha-Stürmer im zweiten Durchgang einen schönen Angriff gekonnt ab. Der 18-Jährige stand zum ersten Mal in dieser Saison in der Startaufstellung des Tabellenführers, der den Aufstiegshoffnungen der Bochumer einen Dämpfer versetzte. Und für Funkel bleibt Berlin kein gutes Pflaster. In der vergangenen Saison holte der Hauptstadtklub unter ihm nicht einen Dreier im Olympiastadion. Vor der Partie hatte Hertha die zweite Fan-Anleihe der Klubgeschichte vorgestellt. Die Berliner wollen sechs Millionen Euro einnehmen und damit einen 4,2-Millionen-Euro-Kredit abbezahlen und die Liquidität sichern. Die neue Anleihe bietet bei einer Laufzeit von sechs Jahren einen festen Zinssatz von fünf Prozent. Quelle: dpa
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Bielefeld kommt unten nicht raus 19.11.2010, 19:13 Uhr | dpa, t-online.de, sid ( dpa) So ausgelassen die Freude über den Heimsieg zur Premiere des neuen Trainers Ewald Lienen ausgefallen war: Arminia Bielefeld verpasste es in Oberhausen, nachzulegen und auf den Abstiegs-Relegationsplatz der 2. Bundesliga zu klettern. Das 0:3 im Niederrhein-Stadion beließ für den DSC auf des Gegners Platz alles beim alten: sieben Ausflüge, sieben Mal null Punkte. Nach nur einem Punkt aus den letzten sechs Partien beendete RWO die eigene Negativserie. Einen wichtigen Heimsieg feierte auch Oberhausens Verfolger Union Berlin. In der Alten Försterei gab es ein 1:0 über Fortuna Düsseldorf. Der entscheidende Treffer fiel nach einer flachen Eingabe von Karim Benyamina von rechts in den Lauf von Union-Kapitän Torsten Mattuschka nach 64 Minuten (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei AF.TV, der Videoplattform von Union Berlin). In Oberhausen sorgten Oliver Petersch (2.), Felix Luz (23.) und Moses Lamidi (85.) für den höchsten Saisonsieg der Gastgeber. Verlierer Düsseldorf - vor der Saison einer der Aufstiegskandidaten - rangiert als 14. weiterhin nur zwei Punkte vor Karlsruhes Relegationsplatz 16. Bielefeld zu bieder Den einzunehmen, verpasste Bielefeld in Oberhausen. Vor 5165 Zuschauern gelang den Platzherren gelang ein Auftakt nach Maß. Nach Zuspiel des kurz vor der Pause schwer am Knie verletzten Heinrich Schmidtgal markierte Petersch mit einem Schuss aus 17 Metern das 1:0. Die Arminia war bemüht, leistete sich jedoch zu viele Fehler in der Defensive und blieb im Angriff ohne Durchschlagskraft. Per Kopfball erzielte Luz das 2:0 für RWO, auf der Gegenseite scheiterte der Bielefelder Christian Müller an Keeper Sören Pirson (32.). Auch im zweiten Abschnitt kontrollierte Oberhausen das Spiel. Lamidi (49./79./85.) vergab zwar zunächst einige Chancen, setzte mit dem 3:0 aber doch noch den Schlusspunkt. Lienen: "Anschauungsunterricht für uns" "Es war eine verdiente Niederlage. Nach dem ersten Gegentor waren wir so erschrocken, dass wir gar nichts mehr auf die Platte bekommen haben. Das war Anschauungsunterricht für uns", sagte Lienen, der allerdings auch "einige positive Dinge" gesehen haben will. Lienens einstiger Gladbacher Mitspieler Bruns hingegen war rundum zufrieden: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat von der ersten Minute an mit Herz gespielt und die Rückschläge der letzten Wochen sehr gut weggesteckt." Berliner Befreiungsschlag Union Berlin hingegen gelang - im Gegensatz zu Bielefeld - im Abstiegskampf ein Befreiungsschlag. Vor rund 13.000 Zuschauern im Stadion an der Alten Försterei taten sich die Berliner und ihr Kontrahent aus Düsseldorf lange schwer, vor allem die Berliner enttäuschten in der Offensive. Erst Mattuschka per Direktabnahme brach den Bann und bescherte den Unionern den vierten Saisonsieg. Düsseldorf kassierte die neunte Pleite und könnte erstmals seit Anfang Oktober wieder auf einen Abstiegsrang rutschen. Vor der Pause hatte sich die Fortuna ein leichtes Übergewicht erarbeitet und war zu Chancen gekommen. Sowohl Oliver Fink (11.) als auch Kapitän Andreas Lambertz (42./44.) scheiterten aber am starken Berliner Schlussmann Marcel Höttecke. In der zweiten Halbzeit wurde Union besser und belohnte sich: Der frischgebackene algerische Nationalspieler Benyamina legte nach einem Sturmlauf auf der Außenbahn zurück zu Mattuschka, dieser vollstreckte trocken von der Strafraumgrenze. Düsseldorf war vor der Pause klar besser "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, aber das Tor nicht getroffen. Dann wird es natürlich schwer", sagte Düsseldorfs Führungsspieler Andreas Lambertz. Ähnlicher Meinung war auch Berlins Trainer Uwe Neuhaus: "Düsseldorf hat in der ersten Halbzeit den besseren Fußball gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir uns dann reingekämpft und am Ende verdient gewonnen." Quelle: dpa, t-online.de, sid
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Die Bremer Brücke bleibt eine Festung 19.11.2010, 20:39 Uhr | t-online.de ( dpa) Der VfL Osnabrück sorgt für neue Spannung an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Hertha BSC unterlag an der unter Flutlicht traditionell kaum einzunehmenden Bremer Brücke nach Toren von Mamadou Diabang (26.) und Nicky Adler (76.) mit 0:2 (0:1). Die zweite Saison-Niederlage des Bundesliga-Absteigers öffnete zu Beginn des zwölften Spieltags Verfolger Erzgebirge Aue Tür und Tor. Der neunte Saisonsieg würde den Aufsteiger am Sonntag gegen Alemannia Aachen auf den Thron heben. "Das ist eine Momentaufnahme, nicht mehr und nicht weniger", konterte Hertha-Trainer Markus Babbel bei Sky die Möglichkeit, die Tabellenführung zu verlieren. Der Dank der Auer ginge dann auch Richtung Osnabrück. Dort war seit 19 Jahren kein Heimsieg mehr über Hertha BSC zu bejubeln. Das änderten Diabang, der zuletzt davor am 7. Oktober 2007 in der 2. Bundesliga getroffen hatte, und Adler. Der frühere Nürnberger brauchte einen Querpass des Ex-Dortmunders Sebastian Tyrala nur noch einzuschieben. Allerdings fiel der Treffer aus Abseitsposition. Drei Minuten vor dem 2:0 hatte das gewohnt gut aufgelegte Publikum Diabang stehende Ovationen für dessen Darbietung bereitet. Den 31-jährigen Senegalesen ersetzte Benjamin Siegert. Diabang sagte anschließend: "Das war überragend für mich, für den Verein und die Mannschaft. Wir waren unter Druck, mussten unbedingt gewinnen." Drei Mal nacheinander war das dem VfL nicht gelungen. "Aber wir waren von Anfang an aggressiv und engagiert und hatten unsere Räume", sagte Diabang. Adler ergänzte: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Es ist Wahnsinn, welche Atmosphäre hier bei Flutlichtspielen herrscht." Höchste Saisonniederlage der Hertha Die Berliner hatten unweit Osnabrücks, in Paderborn, zwölf Tage zuvor ebenfalls verloren. Davor war der große Meisterschaftsfavorit der Liga zehn Mal seit dem Abstieg aus der Bundesliga nicht besiegt worden. Kapitän Christian Lell sagte: "Wir haben des Öfteren die zweiten Bälle verloren. Und die sind in einem solchen Spiel ganz wichtig." Die Zurückeroberung dieser Bälle koste zuviel Kraft. "Es ist ein Fakt, dass wir auswärts zwei Mal verloren haben. Das ist sehr sehr bitter, sehr traurig, das darf sich eine Spitzenmannschaft nicht erlauben." Tore entscheiden Herthas routinierter Torwart Marco Sejna pflichtete Lell bei und listete die Saison-Pleiten auf: "Gegen Paderborn, gegen Koblenz und heute gegen Osnabrück: Es setzt sich fort. Gegen so typische Zweitligamannschaften, die nur vom Kampf kommen und gegen uns alles zeigen, was sie drauf haben, tun wir uns schwer. Da muss man anders zu Werke gehen. Nur mit Fußballspielen, was wir sehr gut können, kann man leider nicht bestehen. Um ganz oben zu stehen, muss man auch auswärts mal einen Dreier holen." Dazu jedoch müssen Treffer her. Und die fehlten dem Favoriten. Sport Dies sagte auch Babbel: "Osnabrück hat seine Chancen genutzt, eiskalt verwertet. Wir haben unsere zwei, die wir hatten, eben nicht verwertet. Und das war heute der Unterschied. Wir haben den Gegner unnötig stark gemacht, müssen unsere Abspielfehler abstellen." Als "bitter für die Moral" bezeichnete Babbel auch den Umstand, dass Schiedsrichter Wolfgang Stark vor dem 2:0 für den VfL nicht auf Abseits erkannt hatte. "Es macht schon einen Unterschied, ob man einem 0:1 oder einem 0:2 hinterherläuft. Trotzdem habe ich heute das Gefühl gehabt, wir hätten noch eine Stunde spielen können und hätten kein Tor geschossen." Quelle: t-online.de
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Tabellenletzter watscht Bochum daheim ab 20.11.2010, 13:31 Uhr | t-online.de, sid Die Bochumer gingen ängstlich in die Zweikämpfe und hatten keine Chance. (dpa) Die Serie, nach einem Bundesliga-Abstieg stets gleich wieder aufzusteigen, kann sich der VfL Bochum in der laufenden Saison der 2. Bundesliga wohl abschminken: Das 1:4 gegen den Tabellenletzten aus Ingolstadt stellt am 13. Spieltag so etwas wie den ultimativen Tiefpunkt der ewigen Grauen Maus dar. Ingolstadts Kapitän Stefan Leitl tobte sich im früheren Ruhrstadion so richtig aus, traf drei Mal (9., 56., 66.). Nach zuvor sieben sieglosen Partien feierte der Zweitliga-Aufsteiger beim Bundesliga-Absteiger seinen ersten Erfolg unter dem neuen Coach Benno Möhlmann. Leitl traf in den 180 Minuten unter Möhlmann bereits vier Mal. Im Westen feierte auch ein zweiter bayerischer Vertreter: Die SpVgg Greuther Fürth kehrte aus Paderborn mit einem 4:0 nach Hause an den Ronhof zurück. Damit rückten die so genannten "Unaufsteigbaren" im Aufstiegsrennen dem MSV Duisburg und dem Relegationsplatz drei zumindest bis Montag wieder bis auf zwei Punkte auf die Pelle. Die Tore bei den letztlich bis auf neun Mann reduzierten Paderbornern, die in der Vorwoche noch Ingolstadt bezwungen hatten, erzielten Bernd Nehrig (Foulelfmeter, 45.), Asen Karaslavov (48.), Sercan Sararer (49.) und Nicolai Müller in der Schlussminute. Rote Karte gegen Strohdiek leitet den Niedergang ein Vor rund 5.876 Zuschauern in der Paderborner Arena begann das Drama um die Platzherren in der 35. Minute mit der Roten Karte gegen Christian Strohdiek. Der 22-Jährige hatte nach einem Konter der Gäste als letzter Mann Müller am Trikot festgehalten. Müller war es auch, den SC-Keeper Daniel Masuch vor Bernd Nehrigs Foulelfmeter zum 0:1 in der dritten Nachspielminute der ersten Halbzeit vermeintlich zu Fall brachte. Gegen einen dezimierten Gegner nutzten die Fürther in einer bis dahin ausgeglichenen Partie ihr Chancenplus eiskalt aus. Nach Alushis Ausscheiden nur noch neun Paderborner Mit einem Doppelschlag direkt nach der Pause (48., 49.) entschied Fürth die Begegnung. Zunächst köpfte Karaslavov nach einer Haas-Ecke ein, anschließend nutzte der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Sararer eine zu kurze Rückgabe von Sören Gonther zum dritten Treffer für die Gäste. Müller machte in der 90. Minute den Deckel drauf. Zu diesem Zeitpunkt standen nur noch neun Paderborner auf dem Feld. Enis Alushi kehrte nach Problemen mit dem Rücken nach 81 Minuten nicht mehr ins Geschehen zurück. Der SC hatte zu diesem Zeitpunkt sein Wechselkontingent von drei Spielern allerdings schon ausgeschöpft. Nach zwei Minuten schon stellt Ingolstadt die Weichen auf Sieg Wie zu neunt angetreten, wirkte auch der VfL Bochum. Einen Tag nach der Suspendierung seiner vier "Nachtschwärmer" Mirkan Aydin, Zlatko Dedic, Milos Maric und Anthar Yahia kassierten die Gastgeber schon nach zwei Minuten das 0:1 durch Fabian Gerber. Für den VfL, der mit einem gellenden Pfeifkonzert der wütenden Fans verabschiedet wurde, traf lediglich der Nordkoreaner Chong Tese (22.). Schon zur Halbzeit machten sich die 9.609 Zuschauer über den blamablen Auftritt der Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel lautstark Luft. Der VfL kassiert vier Tore - und gellende Pfiffe Nach einem desolaten Start hatten sich die Westfalen zwar nach rund 25 Minuten gefunden, doch unter dem Strich stand die vermutlich schlechteste Halbzeit der Saison - und nicht eine erfolgversprechende Chance des VfL. Die Gäste hingegen blieben stets gefährlich und hätten ihren Vorsprung durch einen Kopfball von Moritz Hartmann, der das Bochumer Gehäuse nur knapp verfehlte, schon unmittelbar vor dem Pausenpfiff ausbauen können. Nach dem Wechsel bemühte sich der VfL um eine Resultatsverbesserung, doch blieben die Angriffsversuche zu harmlos, um die Ingolstädter zu irritieren. Katastrophale Fehler in der Abwehr ebneten den Ingolstädtern den Weg zu weiteren hochkarätigen Chancen. Quelle: t-online.de, sid
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Erzgebirge Aue klettert an die Spitze 21.11.2010, 13:35 Uhr | t-online.de, sid, dpa ( dpa) Der FC Erzgebirge Aue ist die neue Nummer eins in der 2. Bundesliga. Am 13. Spieltag besiegte der Aufsteiger aus Sachsen Alemannia Aachen mit 2:1 (1:0) und übernahm erstmals in dieser Saison die Tabellenführung. Der FC Augsburg setzte seine Aufholjagd mit dem 3:1 (1:0) gegen den abstiegsgefährdeten Karlsruher SC erfolgreich fort. Dagegen büßte der seit zehn Spielen ungeschlagene TSV 1860 München wichtige Heimpunkte ein. Beim 3:3 (1:1) gegen den FSV Frankfurt verspielten die Löwen eine 3:1-Führung. Erzgebirge Aue freute sich nach Treffern von Adli Lachheb (24.) und Jan Hochscheidt (61.) über den Heim-Dreier. Der Anschlusstreffer für die Gäste aus Aachen durch Marco Höger per Foulelfmeter war zu wenig (67.). Aue blieb zum zehnten Mal in Serie ohne Niederlage hat nun 30 Punkte auf dem Konto. Aachen liegt mit 17 Zählern weiter im Niemandsland der Tabelle. Frankfurt mit Aufholjagd Turbulent ging es in München zu. Nach dem Rückstand durch Sascha Mölders (24.) brachten Alexander Ludwig (30.) sowie Stefan Bell (52. ) und Benjamin Lauth (54.) die Sechziger klar auf die Siegerstraße. Doch erneut Mölders (58.) und Samil Cinaz (72.) schafften für den FSV noch den Ausgleich. Die Frankfurter haben damit 22, die Münchner 21 Punkte auf der Habenseite. Augsburg siegt spät In Augsburg brachte Tobias Werner die Hausherren in der 38. Minute in Führung. Lukas Rupp gelang kurz nach der Pause der Ausgleich (52.) für die Gäste. Nachdem KSC-Verteidiger Matthias Langkamp wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah (72. ), kam der FCA doch noch zum Dreier. Torsten Oehrl (83.) und Michael Thurk (86.) ließen die Augsburger Fans mit einem Doppelschlag jubeln. Quelle: dpa, t-online.de, sid
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Cottbus entführt Punkt aus Duisburg 22.11.2010, 21:43 Uhr | dpa ( dpa) Der MSV Duisburg hat einen Dämpfer im Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga hinnehmen müssen. Im Montagsspiel kam die Elf von Trainer Milan Sasic gegen den FC Energie Cottbus nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Vor 10.667 Zuschauern waren Emil Jula (21. Minute) und Nils Petersen (73.) für Cottbus erfolgreich. Für die Hausherren trafen Olcay Sahan (38.) und Stefan Maierhofer (70./FE). Der MSV konnte damit seine zuvor makellose Bilanz von sechs Heimsiegen nicht ausbauen. Dennoch bleiben die Zebras auf dem dritten Tabellenplatz und haben weiter zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Cottbus. In einer von der Taktik geprägten Partie erarbeitete sich der MSV mehr Spielanteile. Duisburg suchte die Offensive, agierte zunächst aber nicht effektiv genug. Maierhofer (6.) setzte einen Kopfball ans Außennetz, einen Distanzschuss von Julian Koch (14.) konnte Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum entschärfen. Besser machten es die Cottbuser. Nachdem Petersen (20.) sein Ziel knapp verfehlt hatte, schloss Jula eine gute Kombination zur Gäste-Führung ab. Nach dem Rückstand intensivierte Duisburg seine Bemühungen. Kirschbaum parierte zunächst zwar gute Chancen durch Branimir Bajic (25.) und Maierhofer (34.). Gegen Sahans Flachschuss nach Flanke von Filip Trojan war er dann aber machtlos. Im zweiten Abschnitt stellte der MSV ebenfalls das dominantere Team. Goran Sukalo (61.) setzte einen Kopfball neben das Tor, ehe Maierhofer per Foulelfmeter das 2:1 erzielte. Cottbus steckte aber nicht auf und nutzte einen Fehler in der Duisburger Defensive durch Petersen, der sein zehntes Saisontor markierte, zum Ausgleich. Quelle: dpa
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Bielefeld scheitert auch an der Hürde Düsseldorf 26.11.2010, 19:22 Uhr | sid ( dpa) Krise in Bielefeld, Höhenflug in Frankfurt, Hoffnung in Bochum: Während die Lage bei Zweitligist Arminia Bielefeld nach einem 0:2 (0:2) im Kellerduell gegen Fortuna Düsseldorf immer bedrohlicher wird, ist der FSV Frankfurt nach einem 4:1 (4:0) gegen den VfL Osnabrück zumindest vorübergehend auf Platz vier gestürmt. Der VfL Bochum stoppte unterdessen durch ein 3:0 (0:0) gegen den SC Paderborn zum Auftakt des 14. Spieltages seinen Abwärtstrend. Schuler: "In allen Belangen unterlegen" Bielefeld bleibt nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Ewald Lienen Tabellenletzter. Thomas Bröker sorgte mit einem frühen Doppelschlag (14./16.) für die Entscheidung zugunsten der Düsseldorfer, die nach dem zweiten Auswärtssieg zumindest bis Sonntag fünf Punkte vor dem Relegationsrang liegen. "Die Euphorie, die nach dem Trainerwechsel aufkam, haben wir heute wieder verspielt. Wir waren in allen Belangen unterlegen", sagte Bielefelds Abwehrspieler Markus Schuler. Bröker trifft für Fortuna doppelt Im Duell der offensivschwächsten Zweitliga-Mannschaften brauchten die Gäste vor 10.726 Zuschauern nur einen kurzen Anlauf, um die exakt 341 Minuten währende Torflaute in der Fremde zu beenden. Nach einer Flanke von Patrick Zoundi verlud der völlig frei stehende Bröker Arminias Torhüter Dennis Eilhoff und schob zur Führung ein. Nur zwei Minuten später flankte erneut Zoundi auf Bröker, der diesmal per Kopf vollendete. Zunächst sichtlich angeschlagene Bielefelder mühten sich in der Folge redlich um einen eigenen Treffer. Allerdings mangelte es wie schon im gesamten Saisonverlauf an der nötigen Durchschlagskraft. Bochums Funkel verzichtet erneut auf vier Spieler Chong Tese (58.) brachte in Bochum die Gastgeber mit seinem siebten Saisontor in Führung, der kurz zuvor eingewechselte Zlatko Dedic (78.) und Mark Rzatkowski (80.) sorgten für die Entscheidung. Wie schon vor dem blamablen 1:4 gegen den FC Ingolstadt am vergangenen Spieltag hatte der Bochumer Trainer Friedhelm Funkel vier Spieler aus dem Kader gestrichen. "Sie sind derzeit nicht in der Verfassung, der Mannschaft zu helfen" sagte Funkel über die auf die Tribüne verbannten Giovanni Federico, Mergim Mavraj, Milos Maric und Dennis Grote. "Ich hoffe, dass diese Maßnahme zum Nachdenken anregt." Lob vom VfL-Trainer Der VfL, der sich auf Platz neun verbesserte, war vor 9186 Zuschauern von Beginn an sichtlich auf Wiedergutmachung aus und siegte verdient. Die Gäste, die nach der Gelb-Roten Karte wegen absichtlichen Handspiels von Markus Palionis (45+1) im zweiten Durchgang mit neun Feldspielern auskommen mussten, hatten dem wenig entgegenzusetzen. "Die Mannschaft hat heute gut gespielt. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen können und haben den Gegner über 90 Minuten beherrscht", sagte Funkel. Osnabrück kassiert achte Saisonniederlage In Frankfurt sorgten Momar N'Diaye (4.), Mario Fillinger (9.) und Mike Wunderlich (31. und 41.) mit ihren Toren schon im ersten Durchgang vor 2808 Zuschauern für die Entscheidung. Bei den Gästen, die durch einen verwandelten Foulelfmeter von Björn Lindemann (83.) zum Ehrentreffer kamen, sah zudem Tobias Nickenig in der 63. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Osnabrück bleibt nach der achten Niederlage mit 14 Zählern im Tabellenkeller. Quelle: sid
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