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Menschen wollen immer Alles „bewerten“! Sie „bewerten “ sich selber und Andere. Dinge, Tiere… es gibt Din Normen, Graphen, Bewertungsskalen ohne Ende. Wir gehen noch weiter… wir bewerten Emotionen, Situationen. Wir bewerten unsere Mitmenschen auch wenn wir sie nicht kennen. Wir sehen sie, und machen unsere Meinung über sie fest an Äußerlichkeiten nach unserer Hauseigenen Bewertungsskala. Die kleinen Menschen tun das nicht! Aber wir tun Alles, damit sie schnellstmöglich damit anfangen. Ein Kind spiegelt sich in einem Auto (das zieht doch so in die breite) und stellt fest „ich seh ja ganz breit aus (wie lustig)!“ Ich spiegele mich in einem Auto und denke…“Oh mein Gott seh ich fett aus!“ Danke… mir wurde auch ein ganzes Leben suggeriert, das man schlank sein muss- um hübsch zu sein. Unsere Kinder werden geboren und sofort in dieses Verhaltensmuster gepresst. Wir vergleichen sie mit anderen Kindern und freuen uns wenn sie „besser“ sind als Gleichaltrige. Die Norm schreibt und vor was „gut“ und was „schlecht“ ist. Ein Freund sagte eben zu mir… wenn wir nicht bewerten würden, wären wir nicht da wo wir jetzt sind (im Bezug auf Forschung, Wissenschaft etc). Da gebe ich ihm Recht! Aber wo sollte das aufhören? Setzen wir uns damit nicht auch automatisch unter Druck? Ist diese „Leistungsgesellschaft “ nicht auch ein Zeichen der Zeit? Die ganzen Menschen die mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen, weil sie den Anschluss verpasst haben? Auf einmal ging Alles nur noch zack zack… zum Innehalten bleibt da keine Zeit. Dass uns das kaputt macht ist kein Geheimnis! Vieleicht sollten wir diese ganze Bewerterei mal ein Bisschen kleiner schreiben!
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